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Das Gemeindebrauhaus in Thundorf
Das Gemeindebrauhaus in Thundorf, nahe des Wasserschlosses, gehört
zu den letzten
seiner Art noch im Betrieb befindlichen im ganzen Umkreis. Das genaue Alter lässt
sich
nicht ganz hundertprozentig feststellen.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1520.
In seiner Glanzzeit, nach dem Krieg wurden jährlich etwa 24 Sud
gebraut was etwa 360 hl entspricht.
Heute werden etwa 70 hl pro Jahr gebraut.
Die sehr seltene Kombination zwischen obergäriger Hefe, die meistens nur beim
Weizenbier anzutreffen ist,
und Gerstenmalz verleiht dem Thundorfer Hausdrunk einen unverwechselbaren
Geschmack.
Ist das Bier, das keinerlei Filterung unterzogen wird, in Aluminiumfässer
unter Druck gelagert schmeckt es hefig und nahrhaft.
Reift es in traditionellen Holzfässern oder den moderneren Kunststoffässern,
setzt sich die Hefe am Boden ab.
Da die Herstellung vom Einmaischen bis zum ersten Anzapfen Handarbeit
ist und nicht automatisiert,
hat jeder Sud seine eigene feine Geschmacksnote |